Gebet der Woche (18.03.2020)

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Beten können wir immer noch gemeinsam.

Und ich lade Sie herzlich ein, dies auch zu tun.

Liebe Gemeinde,

in den nächsten Wochen können wir uns nicht in der Gemeinde versammeln. Das tut weh, weil die Zusammenkunft im Gottesdienst oder bei Gemeindekreisen und Aktivitäten das Herzstück unserer Gemeinde ist. Jetzt gilt es, neue Formen zu finden.

Beten können wir immer noch gemeinsam. Und ich lade Sie herzlich ein, dies auch zu tun. Mit eigenen Worten – oder mit einem Gebet, zum Beispiel diesem:

Guter Gott, die Welt hat sich verändert in den vergangenen Tagen. Manchmal erscheint alles wie ein Albtraum, aus dem ich doch endlich erwachen möchte. Eine Angst macht sich in mir breit, die ich so noch nicht gespürt habe. Was soll ich tun? Was soll ich lassen? Guter Gott, bei dir sind meine Ängste und Sorgen aufgehoben. Ich denke an die älteren Menschen in meiner Umgebung, die ich gerade jetzt gerne besuchen würde – aber es nicht darf. Ich denke an Menschen, die in Kliniken und Arztpraxen weiterarbeiten müssen und ihre eigene Gesundheit riskieren, um uns zu helfen. Und ich denke an die bereits Erkrankten, ihre Angst und ihre Einsamkeit. Guter Gott, mein Herz ist voll Sorge. Aber meine Sorge vertraue ich dir an. Erbarme dich unser!

1.Petrus 2,5: All eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch!

Ihre Dorothea Brandtner, Pfarrerin

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